Wunderpflanze Hanf, Teil 2: Eine Pflanze zwischen Droge und Medizin

Cannabis – Eine Pflanze zwischen Droge und Medizin

Die Cannabispflanze ist landläufig vor allem als Mutter des psychoaktiven Stoffes THC bekannt. Dieser Wirkstoff trägt eigentlich den stolzen Namen Tetrahydrocannabinol und lässt die Gesichtsmuskeln der Mundpartie einen hochgezogenen Halbmond formen.

Dieses Dauergrinsen lässt Hanf durch die Globalisierung in vielen Teilen der Welt zum Dauerbrenner der illegalen Betäubungsmittel werden. Cannabis und sein berühmtester Wirkstoff THC werden von Regierungen verdammt, doch gleichzeitig steigt der Hanf zum Symbol alternativer Subkulturen auf: Heute greift jeder zehnte Deutsche mindestens einmal jährlich zum Rauschmittel THC.

Die mediale Denunziation des Hanf Mitte des 20. Jahrhunderts hat für das traute Gewächs bittere Konsequenzen: Der Hanfgebrauch wird in bürgerlichen Milieus immer mehr mit Drogenmissbrauch gleichgesetzt und eine seriöse Auseinandersetzung stagniert. Gesicherte Informationsquellen bezüglich der Potenziale der vielseitigen Pflanze sind auch heute noch rar gesät. Diesem Umstand wollen wir mit folgenden Zeilen entgegenwirken.

Natrurkreis Saarlouis Saarbrücken Blog Artikel Cannabinoide in unserem Körper

Cannabinoide: Wie viel Hanfpflanze steckt in uns?

THC ist eines der Cannabinoide aus der weiblichen Hanfpflanze. Aber was verbirgt sich eigentlich hinter dem Cannabinoid, diesem fünfsilbigen Fremdwort?

Cannabinoide sind vor allem in der Hanfpflanze zu Hause, doch auch der menschliche Körper besitzt sogenannte Cannabinoid Rezeptoren. Die Hanfpflanze führt zur Entdeckung des körpereigenen cannabinoiden Systems, weshalb man ihm den rauschhaften Namen Endocannabinoid-System verleiht. Bei Cannabinoiden handelt es sich somit um chemische Verbindungen, die schon natürlich im Körper von Säugetieren vorkommen und zur Erregung von Nervenzellen im Gehirn beitragen, sowie Bereiche des Nervensystems beeinflussen.

Endocannabinoide Kurzgefasst

Endocannabinoide regulieren die Versorgung des Nervensystems mit Botenstoffen. Dieses System ist unverzichtbar für das Funktionieren des menschlichen Körpers, da es Überschüsse und Unterversorgung des Nervensystems ausgleicht. Schon ein geringer Mangel an Endocannabinoiden führt zu einem hohen Gesundheitsrisiko.

Nun kann man sich auch von außen Cannabinoide zuführen, die auf unseren Körper wirken. THC ist zwar das Bekannteste und, da sind wir uns ziemlich sicher, auch das beliebteste Cannabinoid aus der Hanfpflanze, aber es ist eben nur einer der vielen Wirkstoffe. Die chemischen Verbindungen der Hanfpflanze weisen auch Wirkstoffe auf, die sich andere Ziele gesetzt haben, als den Konsumenten psychoaktiv zu berauschen. Sie versorgen die körpereigenen Cannabinoid Rezeptoren mit fehlenden Botenstoffen. Verschiedenste Krankheitssymptome, auf die das Endocannabinoidsystem regulierend eingreift, können so gelindert werden:

  • Epileptische Anfälle
  • Kopfweh
  • Angststörungen
  • Menstruationsprobleme
  • Übelkeit oder Hyperaktivität werden abgeschwächt.

 

CBD ÖL – Das Wunderelixier aus der Hanfpflanze?

Das Cannabinoid welches sich für diese Behandlungen als besonders geeignet erwiesen hat, lautet Cannabidiol, kurz CBD, und könnte als der Antagonist des THC bezeichnet werden, da es nicht psychoaktiv wirkt. Seine heilende und gesundheitsfördernde Wirkung wird gegenwärtig intensiv erforscht. Jüngste Erkenntnisse bescheinigen diesem Cannabis-Öl zudem einen positiven Einfluss auf folgende verschiedenster Körperabläufe:

  • die Schmerzwahrnehmung
  • die Entstehung von Ängsten
  • das Gedächtnis
  • die Stimmungslage
  • der Appetit
  • die Schlafregulierung
  • die Körpertemperatur und
  • das Immunsystem

Auch für Krebspatienten soll CBD eine praktische Option darstellen, auch wenn es noch unklar ist, welche Rolle Cannabidiol zukünftig als Krebsmedikament spielen kann. Nebenwirkungen der schulmedizinischen Chemotherapie können aber mit CBD zumindest gelindert werden.

In unseren Shops findest du hochwertige CBD Öle, welche in der Schweiz produziert und abgefüllt sind. Diese Öle werden nach den strengen Regeln der CO2 Extraktion gewonnen. Hierdurch entsteht ein sicheres, hochwertiges, reines Öl in Bio-Qualität. Sie beinhalten zudem durch ihren Vollspektrum Charakter eine Vielzahl an Cannabinoiden, wodurch es zum sogenannten „Entourage- Effekt“ kommt: Die Stoffe aus dem Hanf interagieren in einer Weise miteinander, dass sich deren jeweilige Wirkung verstärkt. Für eine schnelle und spürbare Wirkung!

Naturkreis Saarlouis Saarbrücken Kategorie Vollspektrum CBD Öle

 

Das Cannabinoid Cannabidiol ist, anders wie THC, noch frei von Vorurteilen und verbessert gegenwärtig den Ruf von Hanf. Dieses positive Licht, dass langsam die langen, negativen Schatten der öffentlichen Hanfwahrnehmung beseitigt, erfreut uns natürlich.

Doch unsere Vision ist eine ganz andere: Wir wollen die Lebensqualität unserer Kunden mit natürlichen Mitteln verbessern.

Alles Liebe und schöne Adventstage,
Euer Naturkreis – Team